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Tai Chi Kampfkunst/ Selbstverteidigung
Publikationen, Presseberichte und Forumsbeiträge kreisen häufig um Fiktionen wie mystische, unbesiegbare Meister, die jeden ohne Anstrengung besiegen. Dabei wird leider viel eindeutig Falsches verbreitet, das den Autoren als ahnungslosen "Schreibtisch-Täter" entlarvt - man denke nur an die häufig anzutreffende Behauptung, das langsam geübte Kampftechniken notfalls als Anwendungen auch blitzschnell ausführbar seien. (Diskussion in Dr. Langhoffs Lehrerforum. Dort auch Lesetipps zu fachkundigen Publikationen/ Foren über Wushu/ Tai Chi Kampfkunst: Dr. Langhoffs "Innere Kampfkunst als Meditation" (Innere Kampfkünste) und "Tai Chi Magazine"). Tai Chi als Kampfkunst
Kämpfen lernen ist letztlich der Kampf gegen sich selbst (Tai
Chi Kampfkunst). Diese beständige innere Weiter-Entwicklung hat die
Überwindung des Ego als Ziel und eine harmonisch-natürliche Einstellung der Welt
gegenüber. Diese taoistisch-buddhistische Meditation mündet in die Philosophie
des
Selbstverteidigung: Die praktischen Anwendungen des Tai Chi als Kampfkunst-Übung sind für viele Menschen interessant. Tai Chi ist eine traditionelle Kampfkunst aus China, die heute zunehmend als Gesundheitsförderung und als Bewegungskunst aufgefasst wird. Viele Fachleute bemühen sich, die historischen Wurzeln beim Unterricht zu berücksichtigen. Ein Thema sind die "Vitalpunkte", die in Beziehung stehen zur Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese bildeten einen zentralen Bereich des ursprünglichen Taiji als Kampfkunst. Dies gehört nicht nur zu anderen (Inneren Kampfkünsten) wie Hsing-I und Ba Gua sondern auch zu (Äußeren Kampfkünsten) wie Judo und Karate.
Push Hands/ Push Hands TreffenBeim Tuishou sind die Rollen des Angreifers und des Verteidigers zunächst klar definiert. Bei der fließenden Übung wechseln diese Rollen ständig. Es geht um Verwurzeln, richtiges Atmen und Folgen der Angreifer-Bewegung. Später kann man spontan die jeweilige Rolle ändern, worauf dann der Partner reagiert. Info zu Push Hands Treffen Deutschland demnächst. FajinIn der Kampfkunst, im Kampfsport und in der Selbstverteidigung spielt Fajing (Fajin), das Freigeben der Kraft, eine wichtige Rolle. Jin ist freigesetztes Qi, die Manifestation der .Inneren Energie Qi. Diese durch langes Üben kultivierte Spannkraft oder "eigentliche Kraft" ist anders als reine Muskelkraft. Dieser dynamische Effekt verbindet einerseits Muskeln, Sehnen und Bändern mit der Körperhaltung und Lockerheit andererseits zu einer Ganzheit, die in der Kampfkunst spektakulär zum Tragen kommt. Sie spielt auch eine große Rolle in der Gesundheitsförderung. Ein Thema in der Lehrer-Ausbildung ist das Aussenden der Inneren Energie in den
"Fajin-Techniken" der Inneren Kampfkunst
Wushu - Tai Chi als Kampfkunst/ Kampfsport
Die chinesische Kampfkunst (Wushu, Wu-Shu) spielt bei der Tai Chi Ausbildung der Akademie auf den ersten Blick eine untergeordnete Rolle. Satzungszweck des Instituts ist ja die Prävention. Dies stellt sich aber bei näherem Hinsehen auch als Kampfkunst im weiteren Sinne dar, denn gute Gesundheit fällt einem ja nicht ohne stetes Bemühen in den Schoß, sondern muss sozusagen immer wieder neu erkämpft und verteidigt werden.
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